Jungfernfahrt der ferngesteuerten Ente

Erstellt 15.08.2009  Kategorien  Basteln

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Heute am 15.08.2009 fand die Jungfernfahrt meiner ferngesteuerten Ente auf dem Rotter See in Troisdorf statt. Und das war auch gleich spoannend: Die Antriebsschraube hatte sich in Seegras verfangen, und so kam die Ente nicht mehr voran. Sie war gut 4 Meter vom Ufer weg in relativ tiefen Wasser, und ich hatte keine Badehose dabei. Gott-sei-Dank waren bei dem tollen Wetter Schwimmer zugegen, die mir halfen, die Ente aus ihrer mißlichen Lage zu befreien. Super!


Ansonsten war es ein großer Spaß, obgleich ein paar mehr Enten toll gewesen wären. Ein oder zwei Exemplare kamen anscheinend mal neugierig gucken, hielten aber gebührenden Abstand. Möglicherweise liegt das daran, daß der Motor in der Ente mehr Krach als Antrieb erzeugt. Obwohl es lediglich ein kleiner Speed 280 ist, hört sich die Ente wie eine kleine Bohrmaschine an - irre!

Ente am Rotter See


In dem Video sieht man auch, daß die Qualität des Videobildes beRAUSCHEND ist. Zum einen ist wohl der Störeinfluß von Motor und Servos auf das Funksignal der Videokamera doch größer, als sich dies bei meinen Vorversuchen an Breadboard-Modellen gezeigt hatte. Zum anderen stand der landseitige Empfänger vielleicht etwas ungünstig direkt auf dem Boden. Der soll demnächst seinen endgültigen Platz in einem Pult an der Funke finden; vielleicht ändert sich dann ja auch die Übetragungsqualität. Hier gibt es also noch Optimierungspotential.

Anfangs habe ich überlegt, ob der Speed 280 zu klein sein könnte für die Ente. Weit gefehlt! Es reicht ein leichtes Anticken des Gasknüppels, und die Ente zischt über das Wasser! Vollgas bin ich nie gefahren, wäre auch sicherlich fatal gewesen. Bei schneller Fahrt senkt sich durch den schräg nach unten verlaufenden Antriebsstrahl der Schraube im Heck und des bugseitigen Profils der Ente der Bug ins Wasser und es entsteht eine hohe Bugwelle. Dadurch kann Wasser durch den aufgeschnittenen Hals in das Innere der Ente dringen. Das läßt sich übrigens nicht grundsätzlich verhindern, so daß es gut war, daß ich ein Loch im Heck vorgesehen hatte, durch welches ich das Wasser nach dem Anlanden wieder ablaufen lassen kann.

 

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