XUM1541: Dateien zwischen Linux und C64 austauschen

Erstellt 31.01.2016  Kategorien  Hardware

Fertiger XUM1541-Adapter
Fertiger XUM1541-Adapter zum Anschluß eines Commodore Disketten-Laufwerks über USB

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dateien zwischen einem über 30 Jahre alten Commodore 64 (C64) und einem modernen Linux-Computer auszutauschen. Ich möchte in diesem Artikel eine besonders einfache und preisgünstige Variante vorstellen, die ich selbst zuhause realisiert habe. Sie besteht darin, mittels eines preisgünstigen Mikrocontroller-Boards einen Adapter zu bauen, um ein Commodre 5.25" Disketten-Laufwerk über USB an einen modernen Linux-Computer anzuschließen. Solche USB-basierten Adapter sind unter der Bezeichnung XUM1541 bekannt.

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Tags  linux,  c64,  retro,  1541,  diskette

Gebrauchte Speicherkarte #2

Erstellt 16.01.2013  Kategorien  Hardware

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich hier in diesem Blog darüber berichtet, daß ich mir in der elektonischen Bucht (eBay) eine gebrauchte Digitalkamera ersteigert habe, in der sich unerwarteter Weise noch eine Speicherkarte befand. Die war natürlich formatiert, und vermutlich hat der Vorbesitzer auch erwartet, daß so die Bilder nicht mehr auf der Speicherkarte vorhanden sind. Diese Erwartung wurde jedoch so nicht erfüllt.

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Tags  speicherkarte

Immer wieder nett: Samsung SCX-4200 Drucker unter Linux

Erstellt 06.11.2012  Kategorien  Hardware

Eines muß man ja wirklich sagen: Mit einem Samsung-Drucker wird die Installation eines Linux-Systems zum Herzklopf-Erlebnis ("er druckt, er druckt nicht, er scannt, er scannt nicht, er druckt, aber er scannt nicht, ...). Unter Ubuntu 11.10 lief der Drucker ohne Mucken out-of-the-box. Nun bin ich wieder auf mein "altes" SuSE umgestiegen (in der Version 12.1). Scannen lief ohne Probleme direkt nach dem Anstöpseln. Der Samsung Unified Driver für Linux ist jedoch für die Tonne: Das Installationsskript für den Drucker läßt sich nicht ausführen - es gibt auch keine aussagekräftige Fehlermeldung.
Ich bin wie im folgenden beschrieben vorgagangen, und konnte den Drucker erfolgreich zum Laufen bringen:
  1. Lade die aktuelle Version des Samsung Unified Drivers hier herunter.
  2. Entpacke das Archiv: tar -xzvf .tar.gz. NUR entpacken, NICHT installieren! In dem Verzeichnis, in dem das Archiv entpackt wurde, befindet sich nun ein Unterverzeichnis "cdroot", daß die Dateien des Treibers enthält.
  3. Kopiere die Drucker-Filter-Dateien aus dem entpackten Archiv in das CUPS-Filterverzeichnis:
    32Bit: cdroot/Linux/i386/at_root/usr/lib/cups/filter/* --> /usr/lib/cups/filter/.
    64Bit: cdroot/Linux/x86_64/at_root/usr/lib64/cups/filter/* --> /usr/lib/cups/filter/.
  4. Jetzt ruft Ihr in YaST den Assistenten zum Installieren des Druckers auf. Ist der Drucker richtig angeschlossen und eingeschaltet, sollte er schon einmal am Anschluß erkannt werden. Normalerweiser findet YaST jetzt aber keine PPD-Datei (Druckerbeschreibungsdatei) für den Drucker (Screenshot 1).
  5. Öffnet den Dialog "Treiber-Pakete:" und klickt Euch zu dem Eintrag "Eine Druckerbeschreibungsdatei zur Verfügung stellen". Im Unterverzeichnis "cdroot/Linux/noarch/at_opt/share/ppd" befinden sich die PPDs für eine Reihe von Samsung-Modellen. Den Dateinamen und Pfad zu der richtigen PPD (bei mir SCX-4200.ppd) tragt Ihr in das Eingabefeld in YaST ein und beendet den Assistenten (Screenshot 2).
Damit hat die Installation bei mir geklappt.

 

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Tags  opensuse,  drucker,  samsung scx-4200,  treiber

Technischer Fortschritt

Erstellt 08.10.2012  Kategorien  Hardware

SmartMedia vs. MicroSD

Heute ist mir ein Objekt der Paläoinformatik in die Hände gefallen: Eine SmartMedia-Speicherkarte mit sagenhaften 8 MByte Speicherkapazität! Diese Dinger steckten vor etwa 10 Jahren in den allerersten Digitalkameras. Ganz schön groß, was?

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Tags  speicherkarte

hdparm: Festplatte eine Auszeit gönnen

Erstellt 11.05.2012  Kategorien  Hardware

Bei mir zuhause werkelt ein selbstgestrickter Linux-Server, auf dem die anfallenden Familienbilder, -videos und die Musiksammlung für den gemeinsamen Zugriff abgeladen werden. Nun mußte mal der Prozessorlüfter ausgetauscht werden, da ihm die Puste ausgegangen war. Dabei habe ich festgestellt, daß die verbaute Festplatte (das ist überflüssigerweise auch noch eine mit 7200 U/min hochdrehende Platte!) subjektiv ziemlich heiß wird.
 
Um zu vermeiden, daß die mir abraucht, habe ich als Sofortmaßnahme veranlaßt, daß die Platte nach einer bestimmten Leerlaufzeit via hdparm in den Standby geschickt wird. Sie verbraucht damit weniger Energie und sollte damit auch weniger warm werden.

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Tags  linux,  festplatte,  server,  lüfter,  hdparm,  standby

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