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Internet -
Nette Fundsachen
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Geschrieben von: Jan Grosser
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Montag, den 12. Dezember 2011 |
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Bwahahaha, KTG wird Berater der EU für "Freiheit im Internet"! Einen Kommentar hierzu sendete der Deutschlandfunk heute abend:
Allerdings trifft die Aussage des Kommentators Michael Watzke, KTG sei "der erste deutsche Minister, der sein Amt aufgrund der Freiheit des Internets verlor", nicht ganz die Realität. Es waren zuerst die klassischen Medien, die den Plagiatsvorwurf publik gemacht haben. Der Bremer Rechtswissenschaftler Andreas Fischer-Lescano war es, der Anfang 2011 neun kritische Stellen in der Dissertation fand. Der anschließende Artikel in der Süddeutschen Zeitung machte die Affäre bundesweit bekannt. Der Verdienst von Guttenplag war es dann aber immerhin, die gesamte Dimension aufzudecken: Neben den anfänglichen neun Stellen fanden sich am Ende auf fast 95% aller Seiten Plagiate. Aber auch ohne Guttenplag hätte die Prüfungskommission der Universität Bayreuth, an welcher KTG promoviert hat, sicherlich die Plagiatsstellen gefunden. Und im Internet formierten sich ja bekanntermaßen auch eine Reihe von KTG-Unterstützer.
Die Absurdität der Berufung der EU-Kommissarin Neelie Kroes wird meiner Meinung erst dann wirklich klar, wenn man sich die politische Position KTG in der Vergangenheit zu netzpolitischen Themen anschaut, wie es bspw. der Blog netzpolitik.org gemacht hat: Der KTG, der der EU als Berater helfen soll, international die Meinungs- und Informationsfreiheitsgesetze speziell im Internet zu fördern, hat im Bundestag sowohl für die Vorratsdatenspeicherung als auch für Zensursulas Netzsperren gestimmt! Noch schlimmer: KTG hat sich nicht etwa dem Fraktionszwang unterworfen, sondern aus Überzeugung gehandelt und das in den Medien offensiv auch so vertreten (s. Links im netzpolitik.org-Artikel). Da macht die Kroes doch den Bock zum Gärtner!
So langsam glaube ich, der KTG sollte seine Berater austauschen. Entweder die sind total unfähig, die halten die Öffentlichkeit für dumm oder die treiben mit KTG ein ganz fieses Spiel ...
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Geschrieben von: Jan Grosser
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Sonntag, den 20. November 2011 |
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Bei Web2.0 mache ich ja nur teilweise mit. Ich habe seit über 10 Jahren diese Domain und seit einiger Zeit diesen Blog - das reicht. Bei Facebook, Google+, Twitter und ähnlichem mache ich nicht mit. Ich verbringe eh schon viel zu viel Zeit vor dem Computer. Außerdem sind mir diese Angebote aus datenschutztechnischer Sicht nicht ganz geheuer. Manchen Twitter-Accounts würde ich dann aber doch gerne folgen, ohne mich allerdings bei Twitter anmelden zu müssen. Das geht - per RSS.
Twitter preist dieses Feature natürlich nicht prominent an. Klar, denn die wollen die Leute natürlich dazu bringen, einen Account zu erstellen. Dieser Artikel beschreibt einen wirklichen einfachen Workaround, auf den Feed eines Twitter Users zuzugreifen.
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Geschrieben von: Jan Grosser
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Dienstag, den 15. November 2011 |
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Herzlichen Glückwunsch: Vor 40 Jahren am 15. November 1971 hat Intel den 4004 vorgestellt, den ersten kommerziell vermarkteten Mikroprozessor der Welt. Der Datenbus und die 16 Register waren lediglich 4 Bit groß. Der 4004 ist die Bezeichnung für die CPU. Dazu gab es separate Bausteine für ROM- und RAM-Speicher (4001 bzw. 4002) sowie einen IO-Baustein (4003).
Bemerkenswert ist auch, daß die CPU aus lediglich 2300 Transistoren aufgebaut ist. Heutige morderne Prozessoren wie die Intel Core-i-Prozessoren haben mehrere 100 Millionen Transistoren auf dem Die! Die Taktfrequenz lag bei 500 kHz, also etwa um den Faktor 10000 kleiner als bei heutigen Prozessoren!
Das mag uns heute alles lächerlich vorkommen. Für die damalige Zeit war die Erfindung der integrierten Schaltungen und Mikroprozessoren ein Quantensprung in der Computertechnik, da diese Technologien die Entwicklung kompakter Computer und computergestützter Geräte erlaubte. Während man vorher Computer/Rechenmaschinen aus "elementaren" elektronischen Bauteilen (Röhren, Dioden, Transistoren, Widerstände, ...) aufbaute, konnte man nach Erfindung integrierter Schaltkreise (ICs) Ende der 1950er Jahre durch Fairchild Semiconductor in den USA bestimmte elektronische Funktionsblöcke in kompakte Bausteine auslagern. Und dies mündete eben 1971 in der Markteinführung des Prozessors 4004 von Intel. Ohne den 4004 und seine Nachfolger wären kompakte "Supercomputer" (zumindest aus damaliger Sicht!) wie Netbooks, Smartphones oder Tablets wie wir sie heute kennen, unmöglich.
Mehr Informationen gibt es auf der entsprechenden Wikipedia-Seite oder via Intel Inside auf YouTube. Tagesschau.de hat eine Bilderstrecke zum Jahrestag.
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Geschrieben von: Jan Grosser
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Freitag, den 11. November 2011 |
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Im Rahmen des Deutschen Karikaturenpreis 2011 gibt es einen sehr lustigen Beitrag von Martin Zak zum Überwachungsdrang von Facebook, Google und Co. Unbedingt ansehen!
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