Ubuntu: Rolle rückwärts

Erstellt 01.11.2011  Kategorien  Software

Ich habe den wohl wichtigsten Grundsatz der IT-Verletzt, als ich vor einigen Wochen mein Ubuntu auf 11.10 geupdatet habe: "Never touch a running system!". An das Unity konnte ich mich ja schon in den Vorgängerversionen nicht anfreunden und habe stur Gnome weiterverwendet. Das neue Gnome 3.2 unter Oneiric Ozelot ist ja ganz schön anzuschauen. Aber wenn es mir beim Computern primär um den "Style" ging, wäre ich Apple-User. Insgesamt ging mir Gnome 3.2 dann doch ziemlich auf die Nerven. An die vertikal orientierten, dynamisch anpassenden virtuellen Desktops hatte ich mich ja gewohnt, nicht aber an das umständliche Gehangele zu den Systemeinstellungen. Das Suspend und Hibernate wollte allenfalls mit Glück passieren. Nach dem erfolgreichen Aufwachen aus dem Suspend brauchte es ewig, bis das WLAN wiederverbunden war, und manchmal blieb dann der Ton weg. Dazu kamen so Kleinigkeiten, daß bei größeren Kopiervorgängen schon mal das Fenster mit dem Fortschrittbalken verschwand, so daß man keinen Überblick mehr über den Kopiervorgang mehr hatte.

 

Irgendwann ist halt genug, und so habe ich nun wieder auf 11.04 downgegraded. Jetzt habe ich wieder mein Gnome 2, aber leider funktioniert der Hibernate nicht mehr (schluchz). Das ist umso ärgerlicher, weil ich echt darauf angewiesen bin. Ich bin zwar (zu) viel, aber nicht ständig vor meiner "Klappkommode", und mal bin ich am Eßtisch, mal sitze ich ohne Netzteil auf der Couch. Dazwischen wird das Ding zusammengeklappt und in den Ruhezustand geschickt, über Nacht auch in den Hibernate, damit ich morgens nicht alle Anwendungen neu starten muß. Der Suspend(-to-RAM) funktioniert auch, nur der Hibernate (Suspend-to-Disk) nicht. Im Ubuntu-Wiki wird empfohlen, auf die alternative uswsusp auszuweichen, welche häufig besser funktioniert. Aber auch das hat bei mir nichts gebracht. Leider werde ich in das Problem wohl noch eine Menge Gehirnschmalz und Zeit investieren müssen ...

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Tags  linux,  gnome,  ubuntu,  unity,  suspend,  hibernate,  uswsusp

20 Jahre Linux - herzlichen Glückwunsch!

Erstellt 25.08.2011  Kategorien  Buntes

TuX - Das Linux-Maskottchen
TuX - Das Linux-Maskottchen

Die heutigen Pressemeldungen werden ja eindeutig durch Apple dominiert, dessen CEO Steve Jobs in den Aufsichtsrat wechselt. Bei tagesschau.de sieht der Aufmacher von heute allerdings so aus, als sei Jobs schon tot. Die Aktie von Apple rutschte indessen an den Börsen um 3...4 % nach unten.

Aber es gibt auch eine andere, durchgehend erfreuliche Nachricht: Linux wird 20 Jahre alt! Vor 20 Jahren, am 25. August 1991 hat Linux Torvalds der Community über einen Usenet-Artikel sein Betriebssystem Freax vorgestellt, welche später unter dem Namen Linux oder GNU/Linux Bekanntheit erlangen sollte. Heutzutage ist Linux und andere freie Software aus der IT-Welt nicht mehr wegzudenken und werkelt auf Millionen von Rechnern. Ebensoviele Leute engagieren sich ehrenamtlich in einer weltweit vernetzten Gemeinschaft und entwickeln dieses Betriebssystem und dessen Anwendungsprogramme weiter.

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Tags  linux,  windows,  suse,  apple,  steve jobs,  debian,  ubuntu

Horror Ubuntu-Update

Erstellt 30.04.2011  Kategorien  Software

Ubuntu 11.04

 

Ich weiß nicht, was ich falsch mache: Ubuntu-Updates enden meistens in einer Katastrophe. Beim Update von 10.04 auf 10.10 (wegen Firefox 4.0) war es nicht das Update selbst, sondern das Real Flash Player Plugin, daß meinen Rechner regelmäßig zum Einfrieren brachte. Außerdem funktionierte der Stand-by und der Suspend nicht mehr. Das Update von 10.10 auf 11.04 habe ich über Nacht laufen lassen. Am nächsten Morgen tat sich auf dem Bildschirm gar nichts, und es war auch keine Tastatureingabe möglich. Ein Reboot offenbarte lediglich, daß das Update nicht vollständig durchgeführt wurde.

Also habe ich die Kiste komplett neu installiert. Dann der Schock: Nach dem ersten Booten hat Ubuntu meine home-Partition nicht eingebunden. Das war der Punkt, wo ich Panik bekommen habe! Denk nach, denk nach! Ach ja, das home ist ja verschlüsselt! Das ließ sich dann relativ leicht reparieren. Man rettet sich per STRG+ALT+F1 auf eine Konsole und installiert mit einem

apt-get install ecryptfs-utils

die Utilities für verschlüsselte Dateisysteme nach. Dann ein Reboot und bei mir hing der Rechner das home auch gleich ein!

So nach und nach muß ich jetzt händisch alle meine liebgewonnen Programme nachinstallieren sowie Konfigurationsänderungen vornehmen, die durch die Neu-Installation verlorengegangen sind.

 

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Tags  linux,  update,  ubuntu,  verschlüsselung,  ecrypt-utils,  home

CookieSafe funktioniert aktuell nicht mit Firefox 4

Erstellt 28.03.2011  Kategorien  Software

Auch ich setze seit einigen Tagen den Firefox in der Version 4 ein. Zuvor mußte ich allerdings mein Ubuntu 10.04 LTS (Long Term Support) auf die 10.10 upgraden. Wie das funktioniert (man muß LTS hierzu deaktivieren), kann man auf dieser Seite erfahren. Anschließend muß man noch die Mozilla-Packetquellen ins System einhängen (Anleitung) und ab geht's! Aber die Mühe hat sich wirklich gelohnt! Firefox ist definitiv schneller als die 3.6er Version. Das Surfen macht richtig Spaß! Der Wegfall der Menüleiste verschafft mit auf meinem Widescreen-Display auch mehr Platz für die Webseite. Nur die Status-Leiste brauche ich für meine Add-Ons. Da gibt es z.B. die Erweiterung Status-4-Evar.

Ärgerlich ist, daß die von mir genutzte Erweiterung CookieSafe nicht mehr richtig funktionierte. Mit CookieSafe habe ich unter FF 3.6 recht komfortabel einstellen können, welche Seite unter welchen Bedingungen Cookies auf meinem Rechner speichern darf. Damit wollte ich die Möglichkeit des Ausspionierens meines Surfverhaltens durch Webseitenanbieter unterbinden (Blog-Artikel hierzu). Nun, unter FF 4 arbeitete CookieSafe auch noch - allerdings ließ sich das Kontext-Menü des Add-Ons in der Statusleiste nicht mehr öffnen. Eine Änderung der Einstellungen ist damit faktisch unmöglich, und der Nutzen des Add-Ons stark eingeschränkt. Ich habe ich der Add-On Datenbank von Mozilla gestöbert und nach einiger Zeit auch einen Ersatz für FF 4 entdeckt - Cookie Monster. Ich bin noch am Testen, aber es scheint seinen Zweck ebenfalls zu erfüllen. Allerdings gibt es bspw. keine Einstellung, Cookie Monster beim Beenden des Browsers dazu zu veranlassen, alle noch gespeicherten Cookies zu löschen. Aber das läßt sich ja auch über ein paar mehr Klicks im Einstellungs-Menü des FF erledigen. Der Vorteil dieser Einstellung war, daß mich einige Webseiten wie Amazon und eBay nicht mehr wiedererkannt haben und ich meine Suchanfragen incognito machen konnte.

 

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Tags  firefox,  browser,  ubuntu,  cookie,  erweiterung,  cookiesafe,  cookie monster,  lts,  mozilla

Neuer NAS-Server läuft (Network Attached Storage)

Erstellt 10.01.2011  Kategorien  Software

Seit zwei Jahren habe ich zuhause eine NAS, die ich vorwiegend zur zentralen Ablage von Bildern und Musik verwende. Bislang hat eine Betriebssystem OpenNAS bespielt. OpenNAS ist allerdings auf die Geräte ALL62x0 und kompatible zugeschnitten. Diese Geräte sind nun nicht mehr sonderlich taufrisch. Obwohl die Entwickler hinter OpenNAS wirklich sehr engagiert sind und man im Forum schnelle und kompetente Antworten bekommt hat OpenNAS für mich aufgrund meiner gestiegenden Anforderungen keine Zukunft mehr. Aufgrund meiner intensiveren Nutzung möchte ich ein stets aktuelles Betriebssystem, welches maximale Erweiterbarkeit ermöglicht.

 

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Tags  nas,  backup,  ubuntu,  server,  network attached storage,  via epia m10000,  mini itx,  acpi,  lüfter,  dns,  dhcp,  rsync,  snapshot